Aktivitäten der Narrenzunft Schneckengraber während der Fasnet

Das Narrenbaumstellen, wie auch am „Schmotziga“ die Schülerbefreiungen, tagsüber das bunte, närrische  Treiben im Flecka, als auch am selbigen Abend die Schlüsselübergabe durch den Ortsvorsteher an die Regierung der Narren gehören ebenfalls zur Dettinger Fasnet, wie das alljährlich stattfindende Dettinger Fasnetwochenende. Hier werden traditionell der Seniorennachmittag, der Zunftball mit Brauchtumsvorführungen, als auch der farbenprächtige Umzug, an dem u.a. auch viele ortsansässige Vereine sowie einige Gruppen aus Nachbargemeinden teilnehmen, durchgeführt.

Die Dettinger Fasnet findet erst beim Kehrausball am Fasnetdienstag um Mitternacht nach der Verbrennung der Fasnet im „Zunfteigenen Vereinsheim“ ihr Ende. Zuvor wird am Nachmittag der traditionelle Kinderumzug mit anschließendem Kindernachmittag und abends im Beisein der Dettinger Bevölkerung die Zeremonie der Schlüsselrückgabe an den Ortsvorsteher abgehalten.

 

Organisierte Narretei kann in Dettingen bis ins Jahr 1928 zurückverfolgt werden. Bis zum Jahr 1958 fand in Dettingen ein freies und wildes Narrentreiben statt, das von zwei Musikanten mit Ziehharmonika und Trommel angeführt wurde. Im Jahr darauf organisierte eine Schar junger Leute den Dettinger Fasnetumzug. Hierbei war es die Riesenschnecke, welche hinter der Musik hergezogen wurde. Nach dieser erfolgreichen Fasnetsaison wurde der Ruf nach einem Fasnetverein immer lauter. Daraufhin waren 10 junge Idealisten bereit, eine Figur ins Leben zu rufen, die unsere Fasnet in Dettingen symbolisieren und aufwachsen lassen sollte.

 

 

Der Schneckengraber war geboren. Er verkörpert die Symbolfigur der Dettinger Fasnet.

Den Überlieferungen nach verdienten sich Dettinger Bürger durch den Verkauf von Schnecken zu früherer Zeit ein Zubrot. Am 12. Nov. 1960, am Tag der Gründungsversammlung der Narrenzunft Schneckengraber Dettingen, wurde der „Schneckengraber“ der Bevölkerung vorgestellt.

 

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