Gruppenführer: Marc Hipp


Der Kohlwald-Köhler

Im Jahr 1994 ins Leben gerufen, wurde die Gruppe der Kohlwald-Köhler.

Die Köhler finden ihren Ursprung, wie der Name schon sagt, im Dettinger Kohlwald.

Als raue und arme Gesellen leisteten sie damals abseits der Zivilisation harte und schwere Arbeit in der Kohleherstellung. Der „Wilde Haufen“ wurde von einer Frau mit Speis und Trank versorgt, der Kohlwaldliesel. Die Larven stellen die von harter Arbeit, von Wind und Wetter gekennzeichneten Kohlwald-Köhler dar. Zerzauste, wilde, von Ruß geschwärzte Mähnen, runden die Masken ab.

Den Überlieferungen zu Folge entspricht das Häs naturgetreu der damaligen Tracht. Über dem Jutehemd trägt der Köhler eine blaue bzw. weinrote, ärmellose Cordweste. Die schwarze Arbeitshose wird von den Knöcheln bis unterhalb der Knie mit einem Schrägband geschnürt. Das Schuhwerk besteht aus schwarzen, bis zu den Knöcheln reichenden, Arbeitsschuhen.